Technik und Geschichte erleben

Ausstellung im Zeppelin-Museum ist dem Thema „Wasser, Straße, Schiene, Luft – Mobilität am Bodensee“ gewidmet

Die Zeppelinstadt Friedrichshafen ist mit dem Thema Mobilität am Bodensee besonders verbunden: Nicht nur sind hier alle Verkehrsmittel – Schiff, Eisenbahn, Flugzeug und Zeppelin – historisch und gegenwärtig anzutreffen. Mobilität ist in der Bodenseeregion von jeher ein wichtiges Thema, von hier gingen bedeutende Impulse für die Entwicklung der weltweiten Mobilität aus, so im Bereich der Getriebetechnik und im Motorenbau. Aktuell sind Mobilität und mobile Gesellschaft omnipräsente Schlagwörter. Deshalb zeigt das Zeppelin-Museum vom 20. Mai bis 11. September eine Ausstellung, die mit einem wissenschaftlich interdisziplinären Ansatz 200 Jahre Entwicklungsgeschichte von Verkehr und Mobilität am Beispiel der Region Bodensee untersucht.

Kinder und Jugendliche können an Versuchsstationen und durch Experimente in der Ausstellung Funktion und Technik von Schiffen, Bahnen, Autos und Fliegern erkunden. Die Ausstellung wendet sich mit ihrem interaktiven Angebot nicht nur an Kinder und deren Eltern, sie bietet jedem experimentierfreudigem Besucher von zwei bis 99 Jahren ein Mobilitätserlebnis der besonderen Art.

Parallel dazu sind im technikhistorischen Teil der Ausstellung Innovationen und Entwicklungen anhand von Originalexponaten und Modellen zu besichtigen. Ausgewählte Werke zeitgenössischer Künstler kommentieren die Technologie der Verkehrsmittel und deren nachhaltige Auswirkungen auf Umwelt und Kultur. Die Ausstellung verknüpft historische Technik mit zeitgenössischer Kunst, Geschichte und Gegenwart, sie fragt nach Auswirkungen und zukünftigen Entwicklungen von Mobilität: Was bedeutet sie für unser persönliches Leben? Vor welchem historischen Hintergrund entfaltete sich die Mobilität zum wichtigsten Thema der Moderne?

Die Ausstellung ist ein Beitrag des Zeppelin-Museums zum 200. Geburtstag der Stadt Friedrichshafen und Bestandteil des Automobilsommers Baden-Württemberg.

(Südkurier v. 10.05.11)

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