MS Ravensburg

Indienststellung: 1931
Heimathafen: Friedrichshafen/Württemberg
Eigner: 1931-1945 Deutsche Reichsbahn
1952-1967 Deutsche Bundesbahn
Erbauer: Bodan-Werft, Kressbronn
Länge: 47,00 m
Breite: 9,25 m
Tonnage: 215,3 t. (218,0 t.)
Tiefgang: 1,48 m (1,50m)
Maschinenleistung: 2x 210 PS
Geschwindigkeit: 23,2 km/h
Tragkraft: 400 Personen (500 P.)
Außerdienststellung: 1967 (Verkauf)


Bilder

 

Das dritte Schiff des Jahres 1931 erhielt der Hafen Friedrichshafen, der somit sein erstes Motorfahrgastschiff bekam. Das Schiff das in der Bauart den bayrischen Schwesterschiffen MS Kempten und MS Augsburg glich erhielt den Namen MS Ravensburg und war auch ein sog. Winterschiff, bei dem der Einstieg wegen des winterlichen Niedrigwassers höher lag.

Das Schiff ersetzte 1933 den SD König Karl II aus dem Jahre 1890.

1937 wurde das Schiff umgebaut und die Fahrgastzahl erhöht.

Im Zweiten Weltkrieg wurde MS Ravensburg zum Schutz vor Fliegerangriffen zunächst in Unteruhldingen, später dann in Überlingen verankert. Die französische Marine nutzte das Schiff ab 1945 als Wohnschiff in Kreßbronn.

Nach dem Krieg wurde das MS Ravensburg bis 1964 fast täglich im Kursverkehr zwischen Konstanz und Bregenz eingesetzt.

1967 wurde das MS Ravensburg ausgemustert.

Nachdem 1968 die Aufbauten abgetragen worden waren, wurde der Rumpf an ein österreichisches Backerunternehmen in Hard verkauft, das das Schiff als Kiesschiff einsetzte.

Im Juli 2005 wurde die Schale der ehemaligen Ravensburg in Hard verschrottet.

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