MB Milan
ab
1984 MB
Wasserburg
Indienststellung:
1957
Heimathafen: Lindau/Bayern (Konstanz)
Eigner: 1953-1994 Deutsche Bundesbahn
ab 1994 Bodensee Schiffsbetriebe (Dt. Bahn AG)
Erbauer: Bodanwerft, Kressbronn
Länge: 24,20 m
Breite: 5,40 m
Tonnage: 31,0 t.
Tiefgang: 1,12 m
Maschinenleistung: 250 PS
Geschwindigkeit: 24,0 km/h
Tragkraft: 125 Personen
Außerdienststellung: 2002 (Verkauf)
Bild
Drei Jahre nach den vier
Schwesterbooten MB Adler II, MB Falke, MB
Habicht und MB Sperber, folgte 1957 das fünfte
und letzte Motorboot der Raubvogelklasse das MB Milan, das wie das MB Adler II dem Hafen Lindau zugeteilt wurde.
Damit verfügte der Hafen
Lindau 1957 über vier Motorboote und hatte damit die größte Motorbootflotte aller
dten.
Häfen.
Nachdem in den 60er
Jahren der Lokalverkehr aufgegeben wurde und mehrere kleinere Motorboote bis 1964
ausgemustert worden waren, besaß der Hafen Lindau in den 70er Jahren noch die zwei
Motorboote der Raubvogelklasse Adler II und das MB
Milan, für Rund- und kleinere Kursfahrten.
1984 wurde das MB
Milan anlässlich der 1200-Jahr-Feier der bayrischen Bodenseegemeinde in MB Wasserburg umbenannt.
Das MB
Wasserburg war das letzte der fünf Raubvogelklasse-Motorboote am Bodensee, nachdem 1990 und 1995
die restlichen dieser Boote verkauft worden waren.
Im Jahr 2002
wurde das MB Wasserburg zum Verkauf ausgeschrieben und 2004 an den Vierwaldstättersee verkauft.
Die
Original-Schriftzüge und ein Teil vom Steuerbordschanzkleid des MB Wasserburg
wurden im Jahr 2007 mit einer
Informationstafel über die Geschichte des Schiffs am Wasserburger Hafen
angebracht (Bild).
zurück