MS Oesterreich

ab 1953 MS Österreich

Indienststellung: 29.07.1928
Heimathafen: Bregenz/Österreich (1938-1945 Lindau)
Eigner: 1928 – 1938 Österreichische Bundesbahnen
1938 – 1945 Deutsche Reichsbahn
ab 1947 Österreichische Bundesbahnen
ab 2006 - Vorarlberg Lines - Bodenseeschifffahrt
Erbauer: Schiffswerft, Korneuburg
Länge: 54,40 m
Breite: 7,40 m (9,80 m)
Tonnage: 241,0 t. (366,0 t.)
Tiefgang: 1,41 m (1,75 m)
Maschinenleistung: 2x 300 PS (2x 380 PS)
Geschwindigkeit: 25,85 km/h (29,0 km/h)
Tragkraft: 700 Personen (600 Personen)


Galerie

 

1928 stellten die Österreichischen Bundesbahnen ihr erstes Motorfahrgastschiff in Dienst, das MS Oesterreich. In den Jahren zuvor waren die GD Schruns (ex Habsburg) und GD Bezau (ex Austria) ausgemustert bzw. verkauft worden.

Im Winter 1932/33 wurden bei der äußerst luxuriösen MS Oesterreich die Galerien verbreitert und Schlingerkiele angebracht.

1938 übernahm die Deutsche Reichsbahn alle österreichischen Schiffe, löste die Schifffahrtsstelle Bregenz auf und unterstellte diese Schiffe dem Maschinenamt Lindau.

1944 beschlagnahmte die Deutsche Kriegsmarine das MS Oesterreich und benutzte es als Torpedo-Versuchsschiff und zur Luftabwehr vor Immenstaad.

1945 übernahm die Französische Marine das Schiff und benutzte es zu gleichen Zwecken.

1948 wurde das völlig demolierte MS Oesterreich vom MS Austria zurück nach Bregenz gebracht, wo es nach dreijährigem Stilllager 1951-1953 wieder aufgebaut wurde.

1953 wurde das völlig veränderte MS Österreich wieder in Dienst gestellt, das SD Bludenz (ex Kaiserin Elisabeth) ging in Reserve.

Das in der Zwischenzeit mehrmals umgebaute Schiff, steht trotz seines relativ hohen Alters auch weiterhin im aktiven Dienst und feierte 1998 seinen 70. Geburtstag.

Im Sommer 2003 wurde der 75. Geburtstag feierlich mit einer einer Sonderfahrt begangen.

Bericht zum 75. Geburtstag

Bericht zum 80. Geburtstag

Im Winter 2006/2007 wurden die Motoren und die Antriebstechnik überholt und instand gesetzt.

Im Herbst 2009 wird MS Österreich in die Werft nach Fußach überstellt. Dort wird das Schiff im Sommer auf Herz und Nieren untersucht um den Umfang und die Wirtschaftlichkeit einer Renovierung zu prüfen. Eine Entscheidung über die weitere Zukunft der "alten Dame", soll im Herbst 2010 fallen.

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