Mit dem neuen
Dampfschiff wurde auch ein Längsverkehr zwischen Konstanz und Bregenz auf dem
Bodensee eingeführt.
Im Jahr 1891 wurde eine elektrische Beleuchtung auf dem Schiff installiert, im
Winterhalbjahr 1908/1909 wurde die Maschinenanlage überholt und neue Kessel
eingebaut.
Im November 1909 lief SD Kaiser Wilhelm in der Seewaldbucht bei Friedrichshafen auf Grund und wird zwei Tage später vom SD Greif nach Konstanz geschleppt. Ursache war ein Ruderschaden.
Nach dem ersten Weltkrieg und dem Ende der Monarchien in Deutschland mussten alle österreichischen, bayrischen und badischen Schiffe ihr königlichen Namen abgeben. Das SD Kaiser Wilhelm erhält den Namen "Baden".
Mit der Indienststellung
des letzten Bodenseedampfschiffs des SD Stadt
Überlingen II 1929, endete die Dienstzeit des SD Baden. Das Schiff wurde
1930 ausgemustert und nach Langenargen überführt und 1931 abgewrackt.
Die Schiffsschale wurde im Obersee versenkt, die Schiffsglocke erhielt 1947 das MS Karlsruhe.