GD Stadt
Zürich
ab 1870 GD
Zürich (Teufelsschiff)
ab 1884 SD Zürich
Indienststellung: 1855
Heimathafen: Romanshorn/Schweiz
Eigner: Schweizerische Nordostbahn
Schweizerische Bundesbahnen
Erbauer: Escher Wyß & Cie, Zürich
Länge: 49,50 m
Breite: 9,80 m
Tonnage: 175,5 t
Tiefgang: 1,58 m
Maschinenleistung: 300 PS
Geschwindigkeit: 23,0 km/h
Tragkraft: 300 Personen
Außerdienststellung: 1919 (Abbruch)
Bild
Das GD Stadt Zürich
war zusammen mit dem völlig identischen Schwesterschiff Thurgau
das erste Dampfschiff der Schweizerischen Nordostbahnen am Bodensee.
Die Kosten für dieses
Schiff betrugen 1855, 177.000 Franken.
Die Stadt Zürich
wurde zunächst nur für Ausflugsfahrten eingesetzt und kam erst im Winter 1855 in den
Kursdienst.
1860 kam es zu einer
Kollision mit dem GD Königin
von Württemberg wobei beide Schiffe erheblich beschädigt wurden.
1861 rammte das GD
Stadt Zürich den bayrischen Kursdampfer Ludwig
I und versenkte diesen vor der alten Rheinmündung. Dabei verloren 15
Personen ihr Leben. Die Stadt Zürich wurde wiederum schwer beschädigt
blieb aber schwimmfähig.
Am 12. Februar 1864 kam
es zu einer weiteren Kollision, diesmal mit dem bayrischen Dampfer Jura, der dabei vor Münsterlingen
sank. Drei Menschen starben bei diesem Unglück.
1870 wurde das Schiff
umgebaut und in Zürich umbenannt.
1884 wurde das Schiff zum
ersten schweizerischen Halbsalondampfer umgebaut.
1917 wird das 62-jährige SD
Zürich ausgemustert und abgebrochen. Die Radschaufeln erhielt 1918 das
Dampfschiff Pilatus aus Luzern.
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