GD Ludwig I

ab 1864 Rorschach

Indienststellung: 06.09.1838
Heimathafen: Lindau/Bayern
Eigner: Dampfboot AG in Lindau
ab 1864 Gebr. Helfenberger
ab 1870 Kgl. Bayrische Staatsbahnen
Erbauer: W. Fairnbain, Millwall
Länge: 36,60 m
Breite: 10,62 m
Tonnage: ----------
Tiefgang: ----------
Maschinenleistung: 40 PS
Geschwindigkeit: 15,0 km/h
Tragkraft: 450 Personen
Außerdienststellung: 11.03.1861 (Untergang)


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Der GD Ludwig I war das erste Schiff der 1835 gegründeten Dampfboot AG in Lindau und zugleich das erste Dampfschiff auf dem Bodensee, das eine Eisenschale besaß.
Beim Stapellauf 1837 brach der hölzerne Stapelschlitten zusammen und die Ludwig blieb mit dem Heck auf dem Land sitzen. Sie konnte aber vom anwesenden GD Helvetia I aus Konstanz vollends ins Wasser gezogen werden.

Während der aktiven Dienstzeit war der GD Ludwig I hauptsächlich auf der Verbindung Lindau-Rorschach-Konstanz eingesetzt.

Am 18. Juli 1841 kollidierte das Schiff mit dem Schleppkahn Mercur.

Am 11.03.1861 kollidierte das GD Ludwig I in einem Föhnsturm mit dem Schweizer GD Stadt Zürich (auch bekannt als Teufelsschiff) vor der Schweizer Rheinmündung und sank, wobei 13 Personen und 11 Stück Vieh ertranken. Drei Personen überlebten und konnten sich mit dem Rettungsboot in Sicherheit bringen.

1863 wurde die Ludwig I gehoben und als Lastschiff unter dem Namen Rorschach wieder in Dienst gestellt. Es sank erneut in einem Weststurm und besaß danach nur noch Schrottwert.

Ein Bild der Ludwig I ist im neuen Lindauer Leuchtturm zu bewundern.

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