GD
Schaffhausen
Indienststellung:
06.05.1913
Heimathafen: Schaffhausen/Schweiz
Eigner: Schweizerische Dampfboot AG
Erbauer: Gebr. Sulzer Winterthur
Länge: 47,00 m
Breite: 10,10 m
Tonnage: 133,5 t
Tiefgang: 1,02 m
Maschinenleistung: 400 PS
Geschwindigkeit: 27,0 km/h
Tragkraft: 400 Personen
Außerdienststellung: 1967 (Abbruch)
Bild
Das letzte Dampfschiff,
das die Schweizerische Dampfboot AG, die seit 1936 Schifffahrtsgesellschaft für den
Untersee und Rhein, Schaffhausen heißt, in Dienst stellte war der GD Schaffhausen.
Er wurde als Ersatz für
den GD Arenaberg, der kaum noch eingesetzt und 1918
entgültig ausgemustert wurde, am 06. Mai 1913 in Dienst gestellt.
Im Ersten Weltkrieg wurde
von den Schweizer Schiffen nur beschränkter Kursverkehr gefahren.
Im Zweiten Weltkrieg
hielt das GD Schaffhausen zusammen mit dem GD
Hohenklingen den Bedarfsverkehr zwischen Schaffhausen und der provisorischen
Endstation Gottlieben (der Konstanzer Seerhein durfte während des Krieges nicht befahren
werden) aufrecht. Aufgrund der Kohleknappheit wurden die Schiffe mit Holz aus angelegten
Depots befeuert.
1953 wurde das GD
Schaffhausen von Kohlen- auf Ölfeuerung umgestellt.
Nach der Indienststellung
des neuen MS Thurgau 1965 wurde das GD
Schaffhausen nur noch selten für Sonderfahrten eingesetzt und 1967 nach 54
Betriebsjahren außer Dienst gestellt.
Am 24.05.1967 fährt das
letzte Dampfschiff des Bodensees zum Abwracken nach Romanshorn, wo es im Juni verschrottet
wird.
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