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Friedrichshafen
Indienststellung:
1952
Heimathafen: Friedrichshafen/Baden-Württemberg
Eigner: 1952-1994 Deutsche Bundesbahn
ab 1994 Bodensee Schiffsbetriebe GmbH
Erbauer: Bodanwerft, Kressbronn
Länge: 38,00 m
Breite: 8,00 m
Tonnage: 112 t.
Tiefgang: 1,11 m
Maschinenleistung: 2x 300 PS
Geschwindigkeit: 25,0 km/h
Tragkraft: 300 Personen
Stilllegung: ab Saison 2003
Verwendung als Arbeitsschiff ab 2006
Bild
1952 erhielt der Hafen
Friedrichshafen, als erster Hafen am Bodensee ein größeres Motorschiff nach dem Zweiten
Weltkrieg, das MS Friedrichshafen.
Der Hafen Friedrichshafen
hatte im Krieg schwere Verluste (DS Württemberg,
DS Friedrichshafen II)
erlitten, die durch die Verlegung des DS Lindau
und des MB Bayern kaum
kompensiert werden konnten.
Das MS Friedrichshafen
ist ein flaches Schiff, das auch die Konstanzer Rheinbrücke passieren und Flussstrecken
wie den Alten Rhein befahren kann. Nach dem Vorbild des MS Friedrichshafen entstand
1961 das MS Reichenau II.
Das MS Friedrichshafen
wird fast ausschließlich für Sonder- und Rundfahrten, in der Vorsaison auch von Lindau
aus eingesetzt.
Im Jahr 2003 wurde das
MS Friedrichshafen vorläufig stillgelegt, da notwendige
Instandsetzungsarbeiten unrentabel erschienen.
Im Frühsommer 2003 erfolgt eine Verlegung nach Konstanz, wo das Schiff am
Pegelsteg vertäut wird.
Als Ersatz wird
das MS Lindau 2003 nach
Friedrichshafen verlegt. 2004 chartern die Bodensee-Schiffsbetriebe das MS
Großherzog Ludwig der Motorbootgesellschaft Bodman, das nach
Friedrichshafen kommt.
Ab 2006 wird MS
Friedrichshafen als Arbeitsschiff für die BSB verwendet, nachdem eine
Nutzung als Mensa für Konstanzer Schüler an den Sanierungskosten scheitert. Das Arbeitsschiff
Möve wird ausgemustert.
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