SD Stadt Ueberlingen I

Indienststellung: 1895
Heimathafen: Konstanz/Baden
Eigner: Großherzgl. Bad. Staatseisenbahnen
ab 1920 Deutsche Reichsbahn
Erbauer: J.A. Maffei, München
Länge: 51,00 m
Breite: 12,85 m
Tonnage: 244,1
Tiefgang: 1,29 m
Maschinenleistung: 675 PS
Geschwindigkeit: 26,0 km/h
Tragkraft: 500 Personen
Außerdienststellung: 1928 (Verkauf)


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Der SD Stadt Überlingen I ist der zweite Halbsalondampfer, den die bayrische Firma J.A. Maffai aus München für die Großhrzgl. Staatseisenbahnen baute. Er wurde als Ersatz für den GD Mainau I in Dienst gestellt.

Das komfortable Schiff wurde das erste Opfer des Modernisierungsprogramms der Dt. Reichsbahn in den zwanziger Jahren. Es war das kurzlebigste aller badischen Salondampfschiffe und wurde 1928 nach 33 Betriebsjahren außer Dienst gestellt und durch die Motorschiffe Mainau I und Höri ersetzt.
Den Namen „Überlingen" erhielt der neue Großdampfer.

Nachdem Kessel, Maschinen und Aufbauten entfernt worden waren, wurde die Schiffsschale als Kieskahn unter dem Namen "Christa" bis in die 80er Jahre weiter verwendet.

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