MS Höri
ab 1964 MS
Überlingen I
Indienststellung: 1927
Heimathafen: Konstanz/Baden
Eigner: Deutsche Reichsbahn
ab 1952 Deutsche Bundesbahn
Erbauer: Bodan-Werft, Kressbronn
Länge: 38,00 m
Breite: 6,80 m
Tonnage: 113,0 t. (117,5 t.) (122,0 t.)
Tiefgang: 1,12 m (1,15 m) (1,12 m)
Maschinenleistung: 2x 240 PS (2x 250 PS)
Geschwindigkeit: 25,7 km/h (27,0 km/h)
Tragkraft: 300 Personen (400 Personen)
Außerdienststellung: 1969 (Verkauf)
Bild
In den Jahren 1927 und
1928 wurden für den Dienst auf dem Überlinger See zwei mittelgroße Motorschiffe gebaut:
MS Höri und MS Mainau I. Diese ersetzen den
Salondampfer Stadt Überlingen I
und den GD Mainau II (ex Stadt
Konstanz II).
Nachdem 1928 das MS Mainau I fertiggestellt war, wurde das MS Höri
als Ersatz für das ausgemusterte GD Mainau
II in den Untersee verlegt, bis dort 1929 Neubauten eingesetzt werden konnten.
Im zweiten Weltkrieg
sankt das im Hafen von Ludwigshafen liegende MS Höri in Folge
Tieffliegerbeschusses.
1949/50 wurde das MS
Höri in Kressbronn erneuert und umgebaut.
1956 kollidierte das MS
Höri bei der Landungsstelle Staad mit dem MF Thurgau und wurde beträchtlich
beschädigt.
Nach Umbauten 1960/61 und
1964, wurde das MS Höri am 27.05.1964 nach der Ausmusterung des SD Stadt Überlingen II in MS
Überlingen umbenannt.
Am 01.06.1969 wurde das MS
Überlingen I ausgemustert und an den Segelclub Marina Lindau" verkauft,
den Name Überlingen erhielt 1970 das inzwischen in Konstanz beheimatete MS Deutschland.
1978 wurde das MS
Überlingen I an einen privaten Eigner weiterverkauft und wird im Alten Rhein nahe dem
Grenzübergang Gaißau bis heute als China-Restaurant
benutzt.
Zeitungsbericht
zur "Höri" I
Zeitungsbericht
zur "Höri" II
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