MF Thurgau

Indienststellung: 05.06.1954
Heimathafen: Konstanz-Staad/Baden-Württemberg
Eigner: Konstanzer Stadtwerke
Erbauer: Bodan-Werft, Kressbronn
Länge: 54,00 m
Breite: 12,20 m
Tonnage: 346,0 t.
Tiefgang: 1,94 m
Maschinenleistung: 2x 360 PS
Geschwindigkeit: 21,5 km/h
Tragkraft: 600 Personen / 40 PKWs
Außerdienststellung: 01.01.2004


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Bereits zwei Jahre nach dem MF Linzgau 1952 konnten die Stadtwerke Konstanz 1954 ein weiteres neues Fährschiff, das wieder auf der Bodan-Werft gebaut worden war unter dem Namen MF Thurgau in Dienst stellen.
Das MF Thurgau erhielt als erstes Konstanzer Fährschiff den heute obligatorischen Voith-Schneider-Antrieb, den danach alle Konstanzer und Friedrichshafen-Romanshorner Fähren bekamen.

Am 19.12.1956 kollidiert das MF Thurgau mit dem Konstanzer MS Höri vor dem Hafen Konstanz-Staad.

Im Winter 1965/66 wurde das Schiff umgebaut und mit einer stärkeren elektrischen Anlage ausgestattet.

Nach der Indienststellung der Fähre Kreuzlingen 1993 wurde das MF Thurgau im Wechsel mit der MF Hegau als Reserveeinheit verwendet und lag die meiste Zeit im Staader Fährhafen.

Zum 01.Januar 2004 schied die "Thurgau" aus dem aktiven Dienst aus und wurde als Arbeitsschiff bei den Umbauten der Fähranleger in Staad und Meersburg eingesetzt.
Im Januar 2005 trat das Fährschiff seine letzte Fahrt zur ÖSWAG-Werft nach Fussach an, wo es im Frühjahr verschrottet wurde.

Ersatz ist die neue Fähre Tábor, die im Mai 2004 in Dienst gestellt wurde.

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