SD Rhein
III
Indienststellung: 1906
Heimathafen: Romanshorn/Schweiz
Eigner: Schweizerische Bundesbahnen
Erbauer: Escher Wyß & Cie, Zürich
Länge: 54,00 m
Breite: 13,00 m
Tonnage: 284,0 t.
Tiefgang: 1,40 m
Maschinenleistung: 600 PS
Geschwindigkeit: 27,8 km/h
Tragkraft: 750 Personen
Außerdienststellung: 1966 (Abbruch)
Bilder
Ein Jahr nach dem
Schwesterschiff St. Gallen II wurde das SD Rhein
III von den Schweizerischen Bundesbahnen in Dienst gestellt und ersetzte das GD Bodan.
Das SD Rhein III
fiel durch sein farbenfrohes Äußeres auf und wurde auf allen Schweizerischen Kursen
eingesetzt und zog auch Trajektkähne.
Am 12. Januar 1908
kollidierte das SD Rhein III mit dem SD König Wilhelm in
Rorschach, wobei die Küche im Backbord-Radkasten demoliert wurde.
1930 wurde das SD
Rhein III, ähnlich den Deutschen Schiffen umgebaut und erhielt auf dem Vorschiff
einen Salon, dazu einen Oberdecksaufbau und ein neues Steuerhaus mit breiter Brücke.
Dieselben Umbauten wurden ein Jahr später auch beim Schwesterschiff SD St. Gallen II vorgenommen.
Am 12. August 1932
strandet das SD Rhein III bei Konstanz. Die 500 Fahrgäste müssen auf
das SD Stadt Konstanz III
umsteigen. Die Rhein III wird am nächsten Tag abgeschleppt.
Im Winter 1952/53 wurde
das SD Rhein III ebenso wie das SD St. Gallen II
von Kohlen- auf Ölfeuerung umgestellt, wobei die Besatzung um einen Mann verringert
werden konnte.
Am 26. Oktober 1964 kam
es zu einem Zusammenstoß mit dem Motortrajekt III.
1966 war das SD Rhein
III das letzte Dampfschiff auf dem Obersee und wurde nur noch für Sonderfahrten
eingesetzt.
Am 03.10.1966 wurde das SD
Rhein III nach 60 Betriebsjahren ausgemustert und durch das neue MS St. Gallen ersetzt.
Vom 28.10. - 17.12.1966
wurde das SD Rhein III in Romanshorn abgebrochen.
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